Engadin Scuol - Nationalparkregion

Dreifaltigkeitskirche Tarasp

 
Der Serpentinenhügel, auf dem die Kirche thront, war bestimmt schon zur Römerzeit Standort eines Heiligtums. Das heutige Gotteshaus stammt aus dem Jahre 1567, aus der Reformationszeit.
Vorher wohnten die Tarasper dem Gottesdienst in Scuol bei. Der Hof in Innsbruck als Eigentümer der Herrschaft Tarasp war natürlich auch für die religiösen Bedürfnisse seiner Burglehner besorgt. So liess Erzherzog Ferdinand die Kirche mit dem massiven Turm erbauen und mit drei Glocken versehen. Von 1674 ? 1677 erfuhr die Pfarrkirche eine gründliche Erweiterung mit Verlegung des Chors von Osten nach Norden. Die alten Glocken fielen kriegerischen Ereignissen zum Opfer und wurden 1628 durch neue ersetzt. Im Laufe der Jahrhunderte ist an der Kirche vieles an- und umgebaut worden. Ihre Kennzeichen sind starke Bewegtheit in geschwungenen Grund- und Aufrissformen mit Betonung der Kraft und Spannung. Neben diesen typischen barocken Merkmalen vertritt die heutige Sakristei das gotische Element der ersten Kirche.
Tarasp
 
 
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