Geschichte des Golfclubs Vulpera
1923 erbaut, gehört der Golf Club Vulpera zu den zehn ältesten Anlagen des Landes.
Bemerkenswert ist es ohnehin, dass an diesem Ort auf 1`200 Meter in alpinem Gelände überhaupt Golf gespielt werden kann. Interessierte, die von Scuol her über den Inn und vorbei am 1864 eröffneten Grand Hotel Kurhaus Tarasp die schmalen Strasse Richtung Vulpera hinaufkurven, würden wohl ohne Bedenken ihr Auto verwetten, dass da oben kein Golfplatz liegen kann. Doch sie würden die Wette glatt verlieren, denn bereits 1923 flogen hier die ersten Golfbälle.
Der damalige Direktor des Hotels Schweizerhof, ein gewisser Herr Glogg, hatte keine Ruhe gelassen und immer wieder darauf gedrängt, dass man eine solche Sportanlage für die zahlreichen Gäste aus England bauen sollte. Nach Plänen von Arthur Dell wurde der Platz angelegt. Wie bei den meisten neuen Plätzen gab es auch in Vulpera spielerische Kinderkrankheiten, welche bereits 1926 eine Modifikation nötig machten. Betraut mit der Renovation wurde der Architekt Gordon Spencer, welcher die kreuzenden Fairways eliminierte.
Die eigentliche Blütezeit war die Zwischenkriegszeit, in welcher sich Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft aus allen Teilen der Welt in Vulpera und Tarasp erholten. Um die Gäste auf die Möglichkeit des Golfspiels aufmerksam zu machen, wurde im Jahre 1924 die erste und bisher einzige Anzeige geschaltet. Während der Kriegsjahren konnte der Platz nur beschränk bespielt werden, dafür ging es danach mit neuem Schwung aufwärts.
Nachdem Adolf Pinösch 1949 die Generaldirektion des Hotelkomplexes übernahm, wurde der Platz den gestiegenen Bedürfnissen angepasst und Architekt Willi Gattiker wurde mit dem Ausbau des Clublokals betraut, welches in der Villa Bellevue untergebracht war.
1951 wurde Dölf Dieter verpflichtet, welcher danach 30 Jahre lang jeden Sommer als Pro unterrichtete. Zusammen mit dem Golfarchitekten Donald Harradine trug er viel dazu bei, dass der Platz kosmetisch aufgefrischt wurde. Er war auch wesentlich dafür verantwortlich, dass zahlreiche Zürcher die Vorliebe für den Engadiner Ferienort entwickelten und sich ferienhalber niederliessen.
Der Bauboom in den Bergen ging am Golfplatz Vulpera nicht spurlos vorüber. 1979 wurde eine ganze Reihe von Ferienwohnungen erstellt, was eine Neukonzeption der Anlage zur Folge hatte. Durch Erwerb von Neuland im Puzzal und durch Pacht einer Parzelle der Gemeinde Tarasp sowie durch Rodung konnte der Platz vergrössert und die Bahnen 3 und 4 umgestaltet werden.
1990 wurde das Clubhaus vom Architekt Schimun Denoth grosszügig gestaltet. Von dessen Terrasse aus hat man einen tollen Blick auf die Bergwelt.
Der damalige Direktor des Hotels Schweizerhof, ein gewisser Herr Glogg, hatte keine Ruhe gelassen und immer wieder darauf gedrängt, dass man eine solche Sportanlage für die zahlreichen Gäste aus England bauen sollte. Nach Plänen von Arthur Dell wurde der Platz angelegt. Wie bei den meisten neuen Plätzen gab es auch in Vulpera spielerische Kinderkrankheiten, welche bereits 1926 eine Modifikation nötig machten. Betraut mit der Renovation wurde der Architekt Gordon Spencer, welcher die kreuzenden Fairways eliminierte.
Die eigentliche Blütezeit war die Zwischenkriegszeit, in welcher sich Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft aus allen Teilen der Welt in Vulpera und Tarasp erholten. Um die Gäste auf die Möglichkeit des Golfspiels aufmerksam zu machen, wurde im Jahre 1924 die erste und bisher einzige Anzeige geschaltet. Während der Kriegsjahren konnte der Platz nur beschränk bespielt werden, dafür ging es danach mit neuem Schwung aufwärts.
Nachdem Adolf Pinösch 1949 die Generaldirektion des Hotelkomplexes übernahm, wurde der Platz den gestiegenen Bedürfnissen angepasst und Architekt Willi Gattiker wurde mit dem Ausbau des Clublokals betraut, welches in der Villa Bellevue untergebracht war.
1951 wurde Dölf Dieter verpflichtet, welcher danach 30 Jahre lang jeden Sommer als Pro unterrichtete. Zusammen mit dem Golfarchitekten Donald Harradine trug er viel dazu bei, dass der Platz kosmetisch aufgefrischt wurde. Er war auch wesentlich dafür verantwortlich, dass zahlreiche Zürcher die Vorliebe für den Engadiner Ferienort entwickelten und sich ferienhalber niederliessen.
Der Bauboom in den Bergen ging am Golfplatz Vulpera nicht spurlos vorüber. 1979 wurde eine ganze Reihe von Ferienwohnungen erstellt, was eine Neukonzeption der Anlage zur Folge hatte. Durch Erwerb von Neuland im Puzzal und durch Pacht einer Parzelle der Gemeinde Tarasp sowie durch Rodung konnte der Platz vergrössert und die Bahnen 3 und 4 umgestaltet werden.
1990 wurde das Clubhaus vom Architekt Schimun Denoth grosszügig gestaltet. Von dessen Terrasse aus hat man einen tollen Blick auf die Bergwelt.





