Tierwelt
Im Schweizerischen Nationalpark leben 30 Säugetierarten und über 100 Vogelarten. Mit etwas Glück, Ruhe und Geduld lassen sich diese Tiere im Nationalpark in freier Wildbahn beobachten. Hier eine kleine Auswahl von Tieren die im Engadin anzutreffen sind.
Rothirsch:
Ein ausgewachsener Rothirsch kann bis zu 200 kg auf die Waage bringen. Der Hirschstier trägt ein Geweih, das im Winter abgeworfen wird und bis Ende Sommer wieder nachwächst. Die Hirsche verweilen den Sommer über in höheren Lagen, in ihren so genannten Sommereinstandsgebieten. Im Herbst und Frühwinter ziehen sie dann Richtung Tal in ihre Wintereinstandsgebiete, wo sie dann manchmal in der Nähe der Dörfer beobachtet werden können. Die Brunft im September ist ein ganz besonderes Erlebnis im Schweizerischen Nationalpark. Während dieser Zeit werden Rangkämpfe unter den Hirschstieren ausgetragen, die mit etwas Glück beobachtet werden können.
Gämse:
Eine Gämse wird einen Meter lang und wiegt 30 bis 50 Kilogramm. Gämsen sind Hornträger, das heisst, sie werfen ihre Hörner nie ab, wie der Hirsch sein Geweih, sondern behalten sie ein Leben lang. Im Sommer hält sich die Gämse in kleinen Rudeln oberhalb der Waldgrenze auf, im Winter kommt sie in tiefere Lagen. Gämsen können ausgezeichnet klettern. Die Sohlenfläche ihrer Hufe ist relativ weich, sie schmiegen sich jeder Unebenheit des Steinuntergrundes an. Dagegen verhindern die langen Nebenhufe ein zu tiefes Einsinken in tiefen Schnee oder lockeren Boden. Geissen und Jungböcke bilden den Sommer über getrennte Rudel, alte Böcke sind meist Einzelgänger. Eine Gämse kann bis zu 18 Jahren alt werden.
Steinbock:
Ein Steinbock erreicht eine Schulterhöhe von 90 cm. Weibchen sind etwa 40 kg schwer, wohingegen Böcke über 100 kg wiegen können. Die markanten Hörner des Bündner Wappentieres werden bis zu 1 m lang und dienen im Machtkampf zum Teil auch als Waffe. Die Geiss (w) trägt ein kleineres Hornpaar. Nach seiner Ausrottung ist der Steinbock zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den Schweizer Alpen erfolgreich wieder angesiedelt worden. Den Sommer über bilden die Böcke und die Geissen mit den Jungtieren getrennte Rudel. Im November/Dezember, während der Brunftzeit, kommen die Geissen und die Böcke wieder zusammen und verbringen den Winter in gemischten Rudeln.
Murmeltier:
Das Murmeltier ist das grösste Nagetier unserer Fauna. Es wird bis zu 70 cm lang und 8 kg schwer. Ende September, wenn die Nahrung nicht mehr viel Energie liefert, lassen die Aktivitäten der Murmeltiere nach und sie ziehen sich in ihr Höhlensystem zurück. Die Körpertemperatur sinkt im Winterschlaf von 39° C auf 7 - 9° C herunter, und das Herz schlägt gerade 2-3 mal /Min. Zwischendurch erwachen die Murmeltiere aus ihrem Winterschlaf, nehmen aber keine Nahrung auf. Im April erwachen die Langschläfer definitiv und verlassen erstmals wieder ihren Bau, der meist noch unter der Schneedecke liegt.
Rotfuchs:
Ein Rotfuchs ist etwa 75 cm lang und erreicht eine Schulterhöhe von 40 cm. Wir kennen den Fuchs aus vielen Märchen und Geschichten, wo er stets als schlaues und listiges Tier dargestellt wird. Seine hohe Intelligenz erlaubt ihm die Entwicklung von geeigneten Jagdstrategien und Anpassung auch an urbane Verhältnisse, weshalb er heutzutage auch oft in Städten anzutreffen ist. Er ernährt sich in erster Linie von Mäusen und anderen Kleinsäugern wie auch seltener von Vögeln und vor allem von deren Gelege. Auch Aas steht auf seinem Speiseplan.
Steinadler:
Die Spannweite des Steinadlers beträgt bis zu 2,1 m bei männlichen, und bis zu 2,3 m bei weiblichen Tieren. Er ernährt sich vor allem von mittelgrossen, bodenbewohnenden Säugern und nistet in schwer zugänglichen Felsvorsprüngen.
Bartgeier:
Der Bartgeier zählt mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,9 Metern und einem Gewicht von fast 4,5 - 7 kg zu den grössten flugfähigen Vögeln der Welt. Er ernährt sich durchwegs von Aas: Knochen und sehr wenig Fleisch. Unzugängliche Felsnischen sind notwendig, damit die Bartgeier zur Brut kommen. Der Bartgeier wird seit 1991 in einem internationalen Projekt wieder in den Alpen angesiedelt, wo er im 19. Jahrhundert ausgerottet worden ist.
Ein ausgewachsener Rothirsch kann bis zu 200 kg auf die Waage bringen. Der Hirschstier trägt ein Geweih, das im Winter abgeworfen wird und bis Ende Sommer wieder nachwächst. Die Hirsche verweilen den Sommer über in höheren Lagen, in ihren so genannten Sommereinstandsgebieten. Im Herbst und Frühwinter ziehen sie dann Richtung Tal in ihre Wintereinstandsgebiete, wo sie dann manchmal in der Nähe der Dörfer beobachtet werden können. Die Brunft im September ist ein ganz besonderes Erlebnis im Schweizerischen Nationalpark. Während dieser Zeit werden Rangkämpfe unter den Hirschstieren ausgetragen, die mit etwas Glück beobachtet werden können.
Gämse:
Eine Gämse wird einen Meter lang und wiegt 30 bis 50 Kilogramm. Gämsen sind Hornträger, das heisst, sie werfen ihre Hörner nie ab, wie der Hirsch sein Geweih, sondern behalten sie ein Leben lang. Im Sommer hält sich die Gämse in kleinen Rudeln oberhalb der Waldgrenze auf, im Winter kommt sie in tiefere Lagen. Gämsen können ausgezeichnet klettern. Die Sohlenfläche ihrer Hufe ist relativ weich, sie schmiegen sich jeder Unebenheit des Steinuntergrundes an. Dagegen verhindern die langen Nebenhufe ein zu tiefes Einsinken in tiefen Schnee oder lockeren Boden. Geissen und Jungböcke bilden den Sommer über getrennte Rudel, alte Böcke sind meist Einzelgänger. Eine Gämse kann bis zu 18 Jahren alt werden.
Steinbock:
Ein Steinbock erreicht eine Schulterhöhe von 90 cm. Weibchen sind etwa 40 kg schwer, wohingegen Böcke über 100 kg wiegen können. Die markanten Hörner des Bündner Wappentieres werden bis zu 1 m lang und dienen im Machtkampf zum Teil auch als Waffe. Die Geiss (w) trägt ein kleineres Hornpaar. Nach seiner Ausrottung ist der Steinbock zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den Schweizer Alpen erfolgreich wieder angesiedelt worden. Den Sommer über bilden die Böcke und die Geissen mit den Jungtieren getrennte Rudel. Im November/Dezember, während der Brunftzeit, kommen die Geissen und die Böcke wieder zusammen und verbringen den Winter in gemischten Rudeln.
Murmeltier:
Das Murmeltier ist das grösste Nagetier unserer Fauna. Es wird bis zu 70 cm lang und 8 kg schwer. Ende September, wenn die Nahrung nicht mehr viel Energie liefert, lassen die Aktivitäten der Murmeltiere nach und sie ziehen sich in ihr Höhlensystem zurück. Die Körpertemperatur sinkt im Winterschlaf von 39° C auf 7 - 9° C herunter, und das Herz schlägt gerade 2-3 mal /Min. Zwischendurch erwachen die Murmeltiere aus ihrem Winterschlaf, nehmen aber keine Nahrung auf. Im April erwachen die Langschläfer definitiv und verlassen erstmals wieder ihren Bau, der meist noch unter der Schneedecke liegt.
Rotfuchs:
Ein Rotfuchs ist etwa 75 cm lang und erreicht eine Schulterhöhe von 40 cm. Wir kennen den Fuchs aus vielen Märchen und Geschichten, wo er stets als schlaues und listiges Tier dargestellt wird. Seine hohe Intelligenz erlaubt ihm die Entwicklung von geeigneten Jagdstrategien und Anpassung auch an urbane Verhältnisse, weshalb er heutzutage auch oft in Städten anzutreffen ist. Er ernährt sich in erster Linie von Mäusen und anderen Kleinsäugern wie auch seltener von Vögeln und vor allem von deren Gelege. Auch Aas steht auf seinem Speiseplan.
Steinadler:
Die Spannweite des Steinadlers beträgt bis zu 2,1 m bei männlichen, und bis zu 2,3 m bei weiblichen Tieren. Er ernährt sich vor allem von mittelgrossen, bodenbewohnenden Säugern und nistet in schwer zugänglichen Felsvorsprüngen.
Bartgeier:
Der Bartgeier zählt mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,9 Metern und einem Gewicht von fast 4,5 - 7 kg zu den grössten flugfähigen Vögeln der Welt. Er ernährt sich durchwegs von Aas: Knochen und sehr wenig Fleisch. Unzugängliche Felsnischen sind notwendig, damit die Bartgeier zur Brut kommen. Der Bartgeier wird seit 1991 in einem internationalen Projekt wieder in den Alpen angesiedelt, wo er im 19. Jahrhundert ausgerottet worden ist.






