Schellen-Ursli
Schellen-Ursli Geschichte
Der Schellenursli, ein kleiner Engadiner Bauernbub, lebt mit seinen
Eltern im Engadiner Dörfchen Guarda. Einen Tag vor Chalanda Marz besucht er mit den anderen Buben vom Dorf Onkel Gian, der einem jeden eine Glocke gibt, eine schöner als die andere.
Eine schöne Geschichte, die berührt und vom Leben und den immer noch gefeierten Bräuchen im Engadin träumen lässt.
Schellen-Ursli Buch und weitere Carigiet Bücher
Alois Carigiet (30.08.1902 - 01.05.1985)
Der durch die Illustration des im Jahre 1945 erschienen Kinderbuches "Schellen-Ursli" weltberühmt gewordene Bündner Maler kam in Trun zur Welt, wo ihm auch ein Museum gewidmet ist.
- Mehr zu Alois Carigiet
- Auf den Spuren von Alois Carigiet in Trun
Der Brauch: Chalandamarz
Im Ober- und Unterengadin, im Münstertal, im Bergell (Calendimarzo), im Puschlav (Pupocc da marz) sowie im Oberhalbstein hält man an einem uralten, wahrscheinlich bis in die Antike zurückgehenden Frühlingsbrauch, dem Chalandamarz fest. Am 1. März begrüsst die bunt kostümierte Schuljugend mit Schellengeläut und Peitschenknallen die bessere Jahreszeit. Dieses symbolische Verjagen der winterlichen Dämonen hat sich am ursprünglichsten im Engadin erhalten. Hier findet in den einzelnen Dörfern am Morgen und zum Teil auch noch am Nachmittag ein Umzug statt, wo sechs Knaben einen bekränzten Schlitten ziehen, in dem die kostümierten und schellenschwingenden Winteraustreiber sitzen. Vor einzelnen Häusern wird angehalten und gesungen, und man sammelt Geschenke ein.
Rund um den Schellen-Ursli
Schellen-Ursli Weg in Guarda
Guarda, das Schellen-Ursli Dorf
Erlebnisweg Flurina in Scuol (Schwester vom Schellen-Ursli)






